EROTOKRITOS T’ ákusses aretússa mu ta thliverá mantáta o Kíris su me ksórise s’tsi ksenitiás ti stráta Tésseris méres monachá mú’dosse n’animéno ki ístera na kseniteftó polí makriá na piéno Ke pos tha s’apochristó ke po stha sou makríno ke pos tha zísso díchos sou sto chorimón ekíno Katécho to ki o Kíris sou grígora se pantrévi Rigópulo, Afentópulo san ísse si girévi Ke den borísn’antistathís sa thélun i gonís su nikún tin-e ti gnómi su ke alázi i oreksí su Miá chári aféntra su zitó k’ekíni thélo móno ke metá kíni olócharos ti zíssi mu telióno Tin óra p’aravoniastís na varanastenaksis ki ótan sa nífi stolistís san pantreméni aláksis n’anadakriósseis ke na pís „Rotókrite kaiméne ta sú’taza elismónisse ta ’theles plió den éne Ki ótan me spláchno se filí ke se perilamváni thimíssu enós opú gia se eválthi n’apotháni Ke piásse ke ti zografiá Pú’ine st’armári méssa ke ta tragúdia, pu élega, ki opú polí s’aressan
EPΩTOKPITOΣ Τ’άκουσες Αρετούσα μου τα θλυβερά μαντάτα ο Kύρης σου μ' εξόρισε σ' τση ξενιτιάς τη στράτα Tέσσερεις μέρες μοναχά μου'δωσε ν 'ανιμένω κι ύστερα να ξενιτευτώ, πολλύ μακριά να πηαίνω Kαι πώς θα σ' αποχωριστώ και πώς θα σου μακρύνω και πώς θα ζήσω δίχως σου στο χωρισμόν εκείνο Kατέχω το κι ο Kύρης σου γρήγορα σε παντρεύβει Pηγόπουλο, Aφεντόπουλο σαν είσαι συ, γυρεύβει Kαι δεν μπορείς ν' αντισταθείς σα θέλουν οι Γονείς σου νικούν την-ε τη γνώμη σου κι αλλάζει η όρεξή σου Mιά χάρη, Aφέντρα, σου ζητώ κ' εκείνη θέλω μόνο και μετά κείνη ολόχαρος τη ζήση μου τελειώνω Tην ώρα π’ αρραβωνιαστείς να βαραναστενάξεις κι όταν σα νύφη στολιστείς σαν παντρεμένη αλλάξεις ν' αναδακρυώσεις και να πεις "Pωτόκριτε καημένε τά σου'ταζα ελησμόνησε τό 'θελες πλιό δεν έναι." Κι’ όταν με σπλάχνος σε φιλεί και σε περιλαμπάνει θυμήσου ενός οπού για σε εβάλθη ν' αποθάνει Kαι πιάσε και τη ζωγραφιά που'είναι στ' αρμάρι μέσα και τα τραγούδια, που έλεγα κι οπού πολλύ σ’ αρέσαν
 EROTOKRITOS Vernahmst du Aretussa mein die traurigen Neuigkeiten, verbannt hat mich dein Vater auf den Weg der Fremde Nur vier Tage gibt er mir hier noch zu verweilen dann soll ich in die Fremde gehen sehr weit fort von hier Wie soll ich dich verlassen wie soll ich von dir gehen wie soll ich leben ohne dich diese (grausam’)Trennung Ich weiß, dein Vater wird eilig dich vermählen einen adligen jungen Herrn deines Standes sucht er Dich widersetzen kannst du nicht dem Willen deiner Eltern Sie hören auch nicht auf dich und deine Wünsche wechseln Herrin, erfüll mir einen Wunsch nur diesen möchte ich haben und voller Freude werde ich mein Leben dann beenden Zur Stunde, wenn du dich verlobst seufz einen tiefen Seufzer und wenn du  dich als Braut geschmückt und vermählt die Kleider ablegst mit Tränen in den Augen sag’: „Armer Rotókritos vergiss was ich Dir versprochen deine Wünsche sind erloschen“  Und wenn er dich leidenschaftlich küsst und du dann wirst sein Eigen erinnere dich an jemanden der für dich wird sterben Und nehme auch das Bild zur Hand, das sich im Schrank befindet und die Lieder, die ich sang die dir so sehr gefielen              
Während der späten Jahre der venezianischen Besetzung Kretas (1211-1669) wurde die Insel vom Geist der Renaissance beeinflusst. Diese Zeit brachte nicht nur Maler wie Dominikos Theotokopoulos, alias El Greco, sondern auch Dichter wie Vitsentzos Kornaros hervor, der um 1600 mit dem “Erotokritos” das wichtigste Werk der frühen neugriechischen Literatur schuf. Der gereimte Roman Erotokritos (griechisch Ερωτόκριτος), besteht aus 10.012 15-silbigen Versen, ähnlich der Dichtung der Mantinades, und behandelt Themen wie Liebe, Freundschaft, Ehre und Mut. Es gab und gibt Kreter, die den Erotokritos auswendig vortragen können und zahlreiche Musiker, die ihn immer wieder in ihr Repertoir aufnehmen. So blieb dieses Werk bis zum heutigen Tag lebendig. Nähere Information zum Inhalt des Erotoktitos Buch: englischsprachige Übersetzung Die hier von Michalis Tzouganakis gesungenen Verse  sind gegenüber dem Originaltext teilweise in deren Reihenfolge und geringfügig auch in der Aussprache (manche Endungen zum Neugriechischen hin) verändert. Liveaufnahme
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CD: Tragoudia tis Palias Polis / Lieder der Alten Stadt Verse aus dem Erotokritos zu Musik von Nikos Mamangakis   
Erotokritos
ΤΟ ΤΡΑΓΟΥΔΙ ΤΟΥ ΕΡΩΤΟΚΡΙΤΟΥ Ανάθεμά σε έρωτα, δειλέ, πίβουλε, ψεύτη, Όπου σε σένα η ζήση μου κι η νιότη μου εμπερδεύτη Έρωτα αδικοκριτή φύτρο καταραμένο Που άφησες και σκλάβωσες το νου μου του καημένου Που μ'έπιασες μ'επιβουλιά στα δίκτυα τα δικά σου Ανάθεμά σε έρωτα μ'αυτή την απονιά σου Ήστραψεν η Ανατολή κι εβρόντηξεν η Δύση Όντε τα χείλη του ήνοιξε για να 'ποχαιρετήσει Και το παλάτι σείστηκε εκ τον πόνο που εγροίκα Όντε τα χέρια πιάσασι κι αποχαιρετιστήκαν Δεν έχουν στόμα να το πουν, χείλη να το μιλήσουν Και μήτε μάτια να το δουν κι αυτιά να το γροικήσουν Εμίσεψε ο Ρωτόκριτος και βιάζητον η ώρα Μ'ένα πικρό αναστεναγμό που σείστηκεν η χώρα Τα βάσανά του τα πολλά στα δάση τα διηγάτο Και το λαγκάδι και βουνό συχνά τα πηλογάτο Και πάλι όντεν εσώπαινε με την καρδιά εμίλιε Κι ήσκυφτε με τον λογισμό την Αρετή κι εφίλιε
To Tragúdi tú Erotókritu Anathemásse érota, dilé, pígule, pséfti ópu se séna i zíssi mu ki i nióti mu berdéfti Érota adikokrití fítro kataraméno pu áfisses ke sklávosses to nu mu tú kaiménu Pu m’épiasses m’ epivouliá sta dichtia ta diká sou anathemásse érota màftí tin aponia sou Ístarpsen i anatolí ki evróntiksen i díssi ónte ta chili tu anikse gia na ‘pocheretíssi Ke to paláti sístike ek ton póno pu egríka ónte ta chéria piassasi ki apocheretistíkan Den échoun stoma na to pun, chíli na to milíssoun ke míte mátia na to dun ki aftiá na to grikíssoun Emísepse o Rotókritos ke viáziton i óra m’ éna pikró anastenagmó pu sistiken i chóra Ta vássana tu ta pollá sta dássi ta diigáto ke to langádi ke vounó sichná ta pilogáto Ke pali ónten essópene me tin kardiá emílie ki iskifte me to logísmo Tin Aretí ki efílie
Das Lied des Erotokritos Verflucht seist du, Eros, Feigling, Hinterhältiger, Lügner, mein Leben und meine Jugend  hat sich bei dir verstrickt Eros, Ungerechter verfluchter Spross ließt bei mir, dem Armen zu, dass mein Verstand versklavte Hinterhältig fingst du mich mit deinen Netzen ein Verflucht seist du, Eros mit deiner Herzlosigkeit Es blitzte der Osten und es donnerte der Westen als er zum Abschied seine Lippen öffnete Und der Palast erzitterte vom Schmerz den er vernahm als sie sich die Hände hielten und sich verabschiedeten Ohne Mund um es zu sagen ohne Lippen darüber zu sprechen weder Augen, es zu sehen noch Ohren es zu hören Erotokritos ging es drängte ihn die Stunde mit einem bittren Seufzen bei dem Land erbebte Seine vielen Leiden erzählte er den Wäldern bei Schlucht und  Berg oft sprach er sich aus Und wenn er schwieg so sprach er mit dem Herzen und in Gedanken beugte er sich um Areti zu küssen
Michalis Tzouganakis - Μιχάλης Τζουγανάκης  Fanseite