Michalis Tzouganakis - Μιχάλης Τζουγανάκης  Fanseite       
Die Band: Michalis Tzouganakis- Laute, Mantoline und Stimme Thodoris Kouelis-Bass Alexandros Tzouganakis-Laute, Mantoline und Stimme Christos Charchalakis-Geige und Gittarre Andreas Polkas-Schlagzeug
Konzertbericht
Umarme mich und drücke mich bis ich Schmerz empfinde erfahren hab’ ich, dass verletzt alles was ich liebe. Meine Hände lege ich manchmal auf meine Schultern und so verrückt es scheinen mag ich halt’ dich in meinen Armen. Du sagst Du liebst mich doch Liebe versprachst du anderswo du hast nur ein Herz wie kann es für zwei genügen. (Die Zeit vergeht, sie rennt) Das Leben verrinnt, verliert sich und es kehrt nicht wieder, mein Licht und tu tust als würdest du Herrscher dieser Welt. Sprich mit mir Mertzanochili* tue nicht so geziert denn wie Blüten lässt der Herrgott auch die Schönheit welken. Bei meinen letzten Atemzug möchte ich zu dir schauen ein schönes Bild von dieser Welt kann ich dann mit mir nehmen. *Mertzanochili = Frau, die Lippen wie Korallen hat
Αγκάλιασε με σφίξε με ώσπου να νιώσω πόνο, μα εγώ 'χω μάθει ότι αγαπάω να με πληγώνει μόνο. Είναι στιγμές που τα χέρια μου στους ώμους μου πάνω βάζω, κι όσο κι αν φαίνεται τρελό εσένα αγκαλιάζω. Λες μ'αγαπάς κι όμως αλλού έχεις αγάπη τάξει μα πως αφού 'χεις μια καρδιά μπορεί για δυο να φτάξει (Φεύγει ο χρόνος τρέχει) Φεύγει η ζωή και χάνεται και δεν γυρίζει φως μου κι εσυ θαρρείς πως θα γενείς κατακτητης του κόσμου. Μίλιε μου μερτζανόχειλη και μη μου κάνεις νάζι γιατί ο Θεός την ομορφιά σαν τον ανθό τινάζει. Τη τελευταία μου στιγμή θέλω να σ' αντικρύσω εικόνα να 'χω όμορφη του κόσμου που θ' αφήσω.
Agáliassé me sfíkse me óspu na niósso póno ma egó écho máthi óti agapáo na me pligóni móno. Íne stigmés pu ta chéria mu stous ómus mu páno vázo ki ósso ki an fénete treló eséna agaliázo. Les m’agapás ki ómos alú echis agápi táxi ma pos afú chis miá kardiá borí gia dio na ftáksi. (Févgi o chronos tréchi) Févgi i zoí ke chánete ke den girízi fos mu ki essí tharís pos tha genís kataktitís tu kósmu. Milie mu mertzanóhili ke mi mu kánis názi giatí o theós tin omorfiá san ton anthó tinázei. Ti televtéa mu stigmí thélo na s’antikrísso ikóna ná ‘cho ómorfi tu kósmu pu th’ afísso.
Michalis Tzouganakis trat vom 25.Januar bis 21. März, 2012 jeden Mittwoch  im “Stavros tou Notou” auf. Aris Anagnostopoulos hat am 12.3.2012 in http://www.ogdoo.gr folgendes berichtet: (Unter “Galerie” sind einige Bilder abgelegt) Übersetzung aus dem Griechischen: Michalis Tzouganakis im Stavros tou Notou (Wir waren dort) Ich    beobachte    Michalis    Tzouganakis    seit    meiner    Studentenzeit    in    Rethymnon,    so    ab    1997-1998,    als    er    in    verschiedenen Musikbühnen   der   Stadt   sang   und   ich   hinging   um   ihn   zu   hören…   Oft   kam   er   auch   als   Gast,   spät   nachts   nach   seiner   eigenen Vorstellung   in   den   Laden,   wo   ich   für   die   Musik   verantwortlich   war,   trank   etwas   hörte   ein   wenig   Musik   und   ging…   Schon   damals hatte   mich   die   Höflichkeit      in   seinem   Gesicht   und   sein   bescheidenes   Auftreten,   Merkmale,   die   ihn      all   die   letzten   Jahre   bis heute     begleiten,     beeindruckt.     Michalis     hatte     nie     etwas     für    Arroganz     oder     der     auf     Kreta     öfter     anzutreffenden „Hauptmannmentalität“   übrig,   immer   zurückgenommen,   mit   Respekt   und   gleichzeitig   mit   Liebe   und   Engagement   für   die   Musik und   Leidenschaft   für   seine   Laute!      Damals   schon   blieb   er   nicht   nur   bei   der   reinen   kretischen   Volksmusik,   die   er   so   sehr   liebte, sondern   integrierte   einen   elektronischen   Sound   mit   dem   er   den   Stücken   mehr   Intensität   und   Leidenschaft   verlieh.   Zusammen mit   der   einzigartigen   Weise   Laute   zu   spielen   erzeugte   er   eine   explosive   Mischung:   Kretische   Jazzmusik   mit   zahlreichen Rockelementen! 15   Jahre   später,   denke   ich   kenne   ich   Michalis   gut… Aus   Lasithi   stammend,   habe   ich   eine   besondere   Wertschätzung   für   ihn.   Jedes mal   sage   ich   mir:   „   Jetzt   weiß   ich,   was   mich   bei   seiner   Musik   erwartet….   Aber   was!   Jedes   Mal   trägt   er   die   Überraschung   und Veränderung   in   sich!   Am   Mittwoch,   im   Stavros   tou   Notou,   haben   wir   u.a.   folgede   Lieder   gehört:   Kali   sou   mera   an   ksipnas, Thalassografia,   Sevach   o   Thalassinos,   Gia   pou   to   vales   kardia   mou, Anestaki,   Fotia   mou*, Aroma,   Psila   vouna,   Esvisse   o   aeras   to keri, Vasta kardia mou dinata, Milo-milo und Kapote orko edossame. Michalis   Lieder   besingen   auf   zärtliche   Weise   die   Liebe,   den   Eros,   die   menschliche   Seele,   das   Herz   den   Edelmut,   die   Freiheit   und Tapferkeit,   Werte,   die   seit   Jahrhunderten   die   kretische   Erde   und   ihre   Menschen   durchdringen.   Mit   seinen   Melodien   übertreibt   er nicht.   Er   berührt   und   entwickelt   respektvoll   die   kretische   Tradition   und   lässt   dabei   „seichte“   Verse   und   Verliebtheitsschnultzen, Waffen,   Hauptmannallüren   und   ähnliches,   was   wir   in   den   letzten   Jahren   bei   der   kretischen   Musik   antreffen,   außen   vor. Einerseits    arbeitet    Michalis,    seit    Jahren    mit    Dalaras,    früher    auch    mit    Charis   Alexiou,    Pyx    Lax    und    dieses    Jahr    Wassilis Papakonstantinou    zusammen,    andererseits    geht    er    seinen    eigenen    anspruchsvollen    Weg.    Mit    seinem    einzigartigen    und talentierten   Instrumentenspiel   und   seiner   Leidenschaft   und   Liebe   zur   Musik,   die   nicht   ohne   Grund   eine   Draseinsberechtigung hat, sticht er heraus aus der  Mittelmäßigkeit und Niveaulosigkeit. Die    Menschen,    die    Michalis    auf    seinen    Veranstaltungen    immer    warmherzig    empfangen,    füllten    den    „Stavros    to    Notou“, klatschten und sangen mit ihm. Offensichtlich tritt auch sein Sohn Alexandros in den Fußstapfen seines Vaters. Er hat ihn auf der Laute   begleitet   und   das   Lied   „Anathemasse“   von   Pantelis   Thalassinos   gesungen.   Die   gut   gestimmte   Band   bildeten   Thodoris Kouelis    am   Bass,   Christos   Charchalakis    mit   Geige   und   Gittarre,   Andreas   Polkas    am   Schlagzeug   und   Alexandros   Tzouganakis   mit der Laute und Stimme. Natürlich   hat   uns   die   Lyra   von   Giorgos   Skordalos   gefehlt   und   ich   hoffe   dass   wir   ihn   bald   wieder   mit   Michalis   auf   der   Bühne   bei ihren persönlichen und instrumentalen „Duellen“ zwischen Laute und Lyra, sehen werden. *Verse von Olga Micheli Danke an Kostis Anastassakis und Chrissanthi Zachou für ihre Hilfe beim Photomaterial
Hier noch einige eigene Worte zum Auftritt am Mittwoch 22. Februar 2012: Obwohl   mein   Rückflug   nach   Deutschland   für   Donnerstag,   den   23.   Februar   ganz   früh   geplant   war,   konnte   ich   zum   Glück   diese Vorstellung   noch   mitnehmen.   Um   22:30   Uhr   kam   ich   im   Stavros   tou   Notou   an.   Stavros   tou   Notou   ist   eine   sympathische   nicht   zu große   Musikbühne   mit   Clubcharakter,   im   Herzen Athens   in   der   Nähe   der   Metrostation   Fix.   Platz   gab   es   noch   genug   und   ich   bekam einen mit guter Sicht auf einer kleinen Empore nur 3 Meter von der Bühne entfernt. Die   Musiker   kamen   um   22:45   Uhr   rein.   Die   untere   Ebene   des   Hauses   füllte   sich   schnell,   obwohl   es   Mittwoch   Abend   und   nicht Wochenende   war.   Wie   es   in   Griechenland   üblich   ist,   saßen   die   meisten   Zuhörer   in   Gruppen   an   Tischen.   Nur   wenige   standen   oder saßen   oben   auf   der   Galerie,   anders   als   an   den   Wochenendvorstellungen   2011,   als   das   Haus   bis   in   die   letzten   Ecken   voll   war.   Die Atmosphäre   war   sehr   persönlice   und   es   ergab   sich   eine   besonders   ungezwungene   Interaktion   zwischen   Michalis   und   dem   Publikum mit   äußerst   sympathischen   Ansprachen   zwischendurch   und   Musikwünschen   die   spontan   ausgerufen   und   auch   erfüllt   wurden   und kleinen Pausen, die durch Problemchen bei der Tontechnik aufkamen und die Menschen nicht zu interessieren schienen. Natürlich habe ich wie Aris -siehe Text oben- sofort die Lyra vermisst und vergebens Skordalos oder Tsikalakis gesucht. Doch   Michalis’   Sohn   Alexandros   war   jetzt   “Vollzeit”   mit   einer   zweiten   Laute,   einer   Mantoline   und   Gesang   dabei   und   ein   neuer Musiker,   Chariton   Charitonidis,   mit     Askomantoura   (Dudelsack)   und   Flöte   verlieh   der   eher   rockigen   Vorstellung   mit   Schlagzeug   und den experimentellen elektronischem Bass von Theodoros Kouelis auch etwas Ursprüngliches. Der   Funke   sprang   schon   von   Anfang   an   über   und   Michalis   mit   seinen   Musikern   begeisterte   uns   vier   Stunden   lang   mit   ihrer zeitweise auch “explosiven Mischung”. Sie hörten erst nach mehreren Zugaben kurz vor 3:00 Uhr auf. Hier ist noch eine Aufnahme von diesem lange nachwirkendem Auftritt.